RFID Süßigkeitenbox + Twitter



Bald ist Weihnachten. Die Vorweihnachtszeit ist eingeläutet. Man wird von oben bis unten mit Süßigkeiten überschüttet. Ob es die klassische Schokolade, die Marzipankartoffeln, Spritzgebäck oder Lebkuchen ist: Alles liegt in greifbarer Nähe und wartet nur darauf gierig verschlungen zu werden.
Jedes Jahr nehme ich mir vor, nicht so viel davon zu essen und jedes Mal verliere ich gegen meinen inneren Schweinehund. Vollgestopft mit Süßkram liege ich jährlich auf der Couch und gelobe, es nächstes Jahr besser zu machen. Dieses Jahr wird das nicht so. Dieses Jahr sorge ich vor:
Ich baue eine Kiste, die sich nur mittels RFID Token öffnen lässt und das auch nur 3x täglich. Haha! Schweinehund ausgetrickst...

Malen mit Licht: Lightpainting



Texte und Bilder malen mit Licht. Diese Idee ist nicht neu:
Man nimmt eine Kamera, stellt diese auf Langzeitbelichtung und malt mit einer Taschenlampe, oder einer LED, Bilder in die Luft. Funktioniert bestimmt super, vorausgesetzt man kann gut zeichnen.
Kann ich aber leider nicht, also bewunderte ich die Leute einfach und fand mich damit ab, selbst so etwas nie machen zu können. Aber vor zwei Jahren, auf dem 30c3 (Chaos Computer Congress) gab es einen Stand von Blinkinlabs. Die Jungs hatten mehrere Kartons voll mit Arduinos und LED-Streifen im Gepäck. Ich kaufte damals so ein Set und fand raus, dass man damit Bilder abblinken konnte. Leider ging der Streifen nach ein paar Tagen und Testaufnahmen kaputt. Blöd, wenn da Wasser dran kommt...

Internet Not-Aus-Schalter für's Kliemannsland



Ein Not-Aus-Schalter als letzte Maßnahme, für Dinge die niemals in's Internet gelangen, oder aus'm Netz gezogen, werden sollen. Die Idee für diesen Schalter hatte ich schon vor gut 1-2 Jahren, aber ehrlich gesagt, habe ich dafür nie einen großen Verwendungszweck gefunden. Also schrieb ich die Idee auf meine "Irgendwann kannste das ja mal bauen"-Liste und vergaß sie wieder. Aber nun kam das Kliemannsland: Die großartige Idee eines Ortes für Kreative, mitten auf dem Land, in Form eines alten Bauernhofs. Gar nicht so weit von Hamburg entfernt.

Arduino: Atmel-Flash-Station



Endlich mal nicht immer Arduinos verbauen:
Immer wenn ich ein Projekt beinahe abgeschlossen habe, ärgere ich mich, dass wieder mal ein Arduino irgendwo verbaut ist, der Unmengen an Platz verbraucht und eigentlich total unnötig ist. Ein kleinerer Stand-Alone-Controller reicht meistens völlig aus. Zum Prototypen ist die kleine Platine natürlich super, aber wenn alles fertig gebaut ist, dann nimmt das PCB einfach nur enorm viel Platz in der Höhe weg, den man anders hätte nutzen können. Zum Beispiel mit weniger Gehäuse.

Photobox: GoPro + Raspberry Pi



Im Bekanntenkreis wurde geheiratet und ich weiß gar nicht so genau, ob sich das Brautpaar eine Photobox für die Feier gewünscht hatte, oder ob man sie damit überraschen wollte. Ist ja auch eigentlich egal: Jedenfalls war die Idee geboren und ich sah es nicht als all zu schwierig an, so ein Dingen zu bauen.
Im Kopf war das so ein "Kamera, Selbstauslöser, Raspberry Pi, ein bisschen löten und programmieren - geht ja schnell" Gedankengang. Das geht ja ratzefatz, 'n Sonntagnachmittag und fertig ist die Laube. Aber denkste!

Mastadon Fuzz - Männersound für die Klampfe



Tauschhandel ist super. Warum sind die Menschen eigentlich nicht dabei geblieben? (Vermutlich ist es uncool seinen Neuwagen mit beispielsweise 1,5 Millionen Möhren zu bezahlen.) Ich hätte gerne endlich für mein Bastelhobby ein schniekes Logo, kann aber nicht malen und ein Freund, der von Beruf Grafiker ist, hätte gerne ein ganz bestimmtes Effektgerät, kann aber nicht löten. Was liegt also näher als ein klassischer Tausch. Seinen Stundenlohn hätte ich eh niemals gezahlt. Also den Bausatz gekauft (Drehregler muss man extra bestellen!!!), auf die Lieferung gewartet und dann erstmal liegen lassen. Das ist wie mit gutem Wein: Einlagern und warten. Lag aber eher an zu wenig Zeit und anderen $Dingen.

EMF-Detektor: Ab geht's auf Geisterjagd!



Die Idee zum Bau des EMF-Detektors enstand eher durch einen Unfall im letzten Projekt. Beim Zusammenlöten der Platine hab ich eine Leitung verkackt und so sprang das Signal eines Tasters immer zwischen 0 und 1 hin und her. Nachdem ich das gefixt hatte, interessierte mich allerdings der Grund, warum dieses Verhalten auftritt.

Resultat: Wenn man einen Eingang des Controllers nicht auf Masse zieht und so einen definierten Zustand herstellt, interpretiert der µController einfach mal alles was da so ankommt. In diesem Fall elektromagnetische Wellen.
Wieso sich das nichtmal genauer angucken und ein Messgerät bauen, um zu erforschen, was alles elektromagnetische Parties feiert?

Transformers: LED-Umbau einer Tischlampe



Es war einmal ein Geschenk:
Eine weiß leuchtende Transformers-Lampe (für'n Tisch). Meine Freundin schenkte sie mir Ende 2015. Die Lampe gefiel mir wirklich gut, allerdings fand ich es langweilig, dass sie nur weiß leuchtete und ziemlich beschissen, dass es keine Möglichkeit gab, eben diese an die Wand zu hängen.

Also beschloss ich die Lampe anzupassen:
Sie sollte am Besten in ALLEN Farben leuchten können und vorallem an die Wand zu schrauben sein.

Freifunk (WLAN): Eine Halterung ohne zu bohren



Freifunk! Ein freies Netz für alle!
Seit über zwei Jahren bin ich, mehr oder weniger, ein "aktives" Mitglied der Freifunkcommunity in Hamburg.
Leider glänze ich dort durch ständiges "nicht zum Treffen kommen", aber immerhin bau ich die ein oder andere Halterung für Router im Außenbereich.

Der Vermieter meiner Wohnung hatte nun zum Ende des letzten Jahres begonnen, die Außenfassade neu zu dämmen und neue Fenster einzubauen. Damit war meine bisherige Outdoorbox leider nicht mehr zu befestigen, da weder in die Fassade bohren, noch in den Fensterrahmen klemmen eine Lösung waren. Eine neue Idee musste her.

Kostenloses SSL: Let's encrypt! (NGINX)



Neuer Blog -> Neue Technik.
Warum den Blog nicht auch gleich via SSL ausliefern und endlich mal ein bisschen Sicherheit reinbringen?

SSL dient dazu die Daten zwischen Webserver und Client zu verschlüsseln, sodass kein Anderer auf dem Weg die Daten einfach so mitlesen kann.

Mittlerweile gehört es (anscheinend) zum guten Ton, sich ein bisschen Mühe zu geben und den Transportweg zu verschlüsseln. Für ein Privatprojekt sah ich es aber bisher nicht ein, Geld dafür zu bezahlen. Doch in den letzten Jahren fielen die Preise für die Zertifikate ziemlich in den Keller und mit Let's Encrypt gibt es nun endlich auch eine kostenlose Alternative.